Vom Bergdorf zur Skiregion
Der Ursprung dieser besonderen Geschichte liegt jedoch nicht in modernen Liftanlagen oder großen Sportveranstaltungen, sondern in einer Zeit, in der St. Anton noch ein kleines Bergdorf war.
Zwischen 1880 und 1884 kam im Zuge des Baus des Arlbergtunnels ein norwegischer Ingenieur nach Tirol.
Er bewegte sich auf zwei langen Brettern durch den Schnee zur Arbeit. Für die Einheimischen ein ungewohnter Anblick, der zunächst vor allem Skepsis auslöste.
Die großen Namen des Skisports
Was zunächst fremd wirkte, wurde in St. Anton bald zur Leidenschaft. Hannes Schneider prägte den alpinen Skilauf mit seiner Technik, seiner Skischule und seinen Auftritten in bekannten Skifilmen weit über Tirol hinaus.
Auch später trugen große Namen wie Pepi Jennewein, Rudi Matt und Karl Schranz den Ruf des Arlbergs in die Welt. So wurde aus dem kleinen Bergdorf ein international bekannter Wintersportort mit Geschichte, Charakter und alpiner Lebensfreude.
St. Anton heute
Heute zählt St. Anton zu den bekanntesten Wintersportorten der Alpen. Moderne Bergbahnen, abwechslungsreiche Pisten und echtes Arlberg-Gefühl treffen hier auf eine Geschichte, die bis heute spürbar ist.