St. Anton

Die Wiege des alpinen Skisports.

Historische Aufnahme einer Gondelbahn in St. Anton am Arlberg © Gemeinde St. Anton am Arlberg

Die Geschichte des Skisports am Arlberg geht weit zurück: Bereits im Jahr 1901 wurde der Ski-Club Arlberg gegründet. Im Jahr 1921 eröffnete Pionier und Skilehrer Hannes Schneider die erste Skischule in St. Anton am Arlberg. Seitdem gilt St. Anton als eines der großen Zentren des Skisports und wird nicht ohne Grund als „Wiege des Skisports“ bezeichnet. Bis heute schreibt der Arlberg Wintersportgeschichte und lockt Jahr für Jahr skibegeisterte Gäste aus der ganzen Welt an.

Vom Bergdorf zur Skiregion

Der Ursprung dieser besonderen Geschichte liegt jedoch nicht in modernen Liftanlagen oder großen Sportveranstaltungen, sondern in einer Zeit, in der St. Anton noch ein kleines Bergdorf war.
Zwischen 1880 und 1884 kam im Zuge des Baus des Arlbergtunnels ein norwegischer Ingenieur nach Tirol.
Er bewegte sich auf zwei langen Brettern durch den Schnee zur Arbeit. Für die Einheimischen ein ungewohnter Anblick, der zunächst vor allem Skepsis auslöste.

Die großen Namen des Skisports

Was zunächst fremd wirkte, wurde in St. Anton bald zur Leidenschaft. Hannes Schneider prägte den alpinen Skilauf mit seiner Technik, seiner Skischule und seinen Auftritten in bekannten Skifilmen weit über Tirol hinaus.

Auch später trugen große Namen wie Pepi Jennewein, Rudi Matt und Karl Schranz den Ruf des Arlbergs in die Welt. So wurde aus dem kleinen Bergdorf ein international bekannter Wintersportort mit Geschichte, Charakter und alpiner Lebensfreude.

Bergstation Galzigbahn St. Anton am Arlberg © Gemeinde St. Anton am Arlberg

St. Anton heute

Heute zählt St. Anton zu den bekanntesten Wintersportorten der Alpen. Moderne Bergbahnen, abwechslungsreiche Pisten und echtes Arlberg-Gefühl treffen hier auf eine Geschichte, die bis heute spürbar ist.